Der Ausdruck Chinese-Wall kommt aus der Finanzbranche und entstand in den USA nach dem Aktiencrash 1929. Damals wurden Gesetze erlassen, welche die Interessenskonflikte zwischen den Investmentbanken und Emissionsgeschäften verhindern sollten.
Hierbei werden die Daten zunächst zu Datensätzen zusammengefasst. Diese werden dann in Conflict-of-Interest-(CoI)-Klassen eingeteilt. Ein einfaches Beispiel verdeutlicht das (Abbildung 3.1).
Hier sind insgesamt fünf Firmen aufgeführt. Werden sämtliche Informationen von einem System verwaltet, so stellt das Chinese-Wall-Modell sicher, dass ein Subjekt (Berater) nur dann ein Objekt (Daten) lesen darf, wenn eine der beiden folgenden Bedingungen zutreffen: