restorecon
Mit diesem Befehl können Sie den Security-Context von einer oder
mehreren Dateien wiederherstellen oder prüfen. Dieses Werkzeug wird
auch von dem Skript fixfiles (siehe 26.9)
verwendet.
Der Befehl restorecon verfolgt keine symbolischen
Verknüpfungen (Symlinks).
Der Befehl kennt einige Optionen, die sein Verhalten beeinflussen:
- -e <verzeichnis>
- Dieses Verzeichnis wird von der
Verarbeitung ausgenommen.
- -F
- Dies erzwingt auch Änderungen an Dateien, deren
Kontext als customizable_type normalerweise geschützt ist.
- -f <datei>
- Der Befehl liest die zu verarbeitenden Dateien
aus der Datei ein. Mit - liest er sie von der
Standardeingabe. Dies kann gut in einer Pipe verwendet werden.
- -i
- Mit dieser Option ignoriert der Befehl
nicht-existierende Dateien.
- -n
- Hiermit führt der Befehl lediglich eine Überprüfung
durch und verändert keinen Kontext.
- -o <datei>
- Alle Dateinamen, die nicht den richtigen
Kontext aufweisen werden in dieser Datei gespeichert.
- -R, -r
- Rekursive Verarbeitung.
- -v
- Der Befehl zeigt die Veränderungen des Typ oder der Rolle an.
- -vv
- Hiermit zeigt der Befehl auch Veränderungen des
SELinux-Benutzers an.
Ralf Spenneberg
2007-11-13