fixfiles
Mit diesem Skript können Sie einfach den Security-Context vieler
Dateien auf Ihrem System korrigieren. Hierzu lädt das Skript den
Default-Kontext der Dateien aus der Policy und setzt den Kontext der
analysierten Dateien entsprechend. Speziell RPM-basierte
Distributionen profitieren von der Option -R mit der nur die
Dateien bestimmter RPM-Pakete mit dem korrekten Security-Kontext
versehen werden.
Das Skript kennt vier verschiedene Befehle:
- check
- Hiermit zeigt das Skript nur alle abweichenden
Kontexte an, aber ändert diese nicht.
- restore
- Hiermit werden alle fehlerhaften Kontexte repariert.
- relabel
- Dieser Befehl führt ein Relabeling durch und löscht
vorher das Verzeichnis /tmp.
- verify
- Hiermit zeigt das Skript alle Dateien mit
fehlerhaften Kontext an.
Einige Optionen verändern das Verhalten des Befehls:
- -l <logdatei>
- Die Ausgaben werden in dieser
Protokolldatei gespeichert.
- -o <datei>
- Alle Dateien, deren Kontext sich
unterscheidet, werden in dieser Datei gespeichert.
- -F
- Dateien mit einem customizable_type werden
auch zurückgesetzt.
- -f
- Vor dem Löschen des Verzeichnisses tmp erfolgt
keine Nachfrage.
- -R <rpmpaket>
- Nur die Dateien des RPM-Pakets werden
geprüft. Leider funktioniert dies bisher noch nicht für Debian-Pakete.
- -C <fc-datei>
- Das Skript führt einen Diff der angegebenen
Datei mit der aktuellen Datei durch und ändert nur entsprechende Dateien.
Um alle Dateien in dem Pfad /usr/bin zu überprüfen,
verwenden Sie:
[root@supergrobi ~]# fixfiles verify /usr/bin
Ralf Spenneberg
2007-11-13