Das Bell-LaPadula-Modell stellt eine Sicherheit mit Schutzstufen dar: Objekte werden vertikal (nach Schutzstufe) unterteilt, Subjekte werden einer Schutzstufe zugeordnet. Objekte und Subjekte werden dabei in gemeinsame Schutzstufen (vertraulich, geheim, streng geheim) eingeordnet. Die Schutzstufe des Objektes wird auch als Classifikation (Klassifizierung) und die Schutzstufe des Subjektes als Clearance (Freigabe) bezeichnet. Ein lesender Zugriff kann nur erfolgen, wenn die Clearance des Subjektes nicht niedriger ist als die Classification des Objektes (no-read-up). Diese Regel garantiert die Vertraulichkeit und realisiert die Zugriffskontrolle. Das Bell-LaPadula-Modell regelt aber auch den Informationsfluss. Ein Schreibzugriff darf nur auf ein Objekt erfolgen, dessen Classification nicht niedriger als die Clearance des Subjektes ist (no-write-down).
Durch diese zwei Regeln treten bei dem Bell-La-Padula-Modell zwei besonders schwerwiegende Probleme auf:
Ralf Spenneberg 2007-11-13